2026-08-16T00:00:00+02:00
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Die Elternschaft ist eine Lebensphase, die mit besonderen Verantwortlichkeiten und Herausforderungen einhergeht. Ein problematischer Konsum psychoaktiver Substanzen durch einen Elternteil kann diese Phase zusätzlich erschweren. Er kann die elterlichen Kompetenzen und Praktiken beeinträchtigen, den Familienalltag destabilisieren und die Eltern-Kind-Beziehung belasten. Gleichzeitig kann die Elternrolle eine wichtige Motivationsquelle für Veränderungen darstellen. Bei der Begleitung von Menschen mit Suchterkrankungen wird die Elternschaft jedoch zu wenig thematisiert und die Betroffenen erhalten selten eine ausreichende Unterstützung in ihrer Elternrolle. Dabei würde der Einbezug der Elternschaft in die Begleitung von Menschen mit Suchterkrankungen den Kindern, die in diesen Familien leben, direkt zugutekommen.
Die nationale Austauschplattform «Elternschaft und Sucht» beleuchtet die Lebensrealität von Eltern mit problematischem Substanzkonsum sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen der Elternschaft aus verschiedenen Perspektiven.

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